Video-Film:

Aufmerksamkeitsgestörte, hyperaktive Kinder im Unterricht

Eine Co-Produktion der Stadtbildstelle Nürnberg in Zusammenarbeit mit dem Staatsinstitut für Schulpädagogik und Bildungsforschung, München

25 min
Copyright 1997

Ausleihbar an allen Landesbildstellen in Bayern

Verkauf über die Bestelladresse:
Stadtbildstelle Nürnberg
Fürther Str. 80a
90429 Nürnberg
Tel. 0911-263198
Fax. 0911-289031

Preis DM 34,- plus Porto und Verpackung

Kurzbeschreibung auf der Hülle des Videos:
Im ersten Teil des Videos (ca. 7 min) werden wichtige allgemeine Informationen über Kinder gegeben, die als aufmerksamkeitsgestört und hyperaktiv bezeichnet werden. Im zweiten Teil (ca. 18 min) kann man anhand zahlreicher Originalszenen aus dem Unterricht typische Verhaltensweisen dieser Kinder erkennen, unterscheiden und beobachten. Die Beispiele bieten Gesprächsanlässe, mit deren Hilfe pädagogisch angemessene Lösungen - die der Film allerdings nicht vorgibt - für den Umgang mit derart belastenden Situationen gefunden werden können. Eine vertiefende Auseinandersetzung mit dem Thema bietet die ISB-Handreichung*) "Hyperaktive Kinder und Jugendliche im Unterricht".
*) Die Handreichung ist momentan noch in Arbeit, also noch nicht veröffentlicht. (April 1998)

Auszug aus dem ausführlichen Klappentext:
Ablenkbarkeit, Unruhe, Unaufmerksamkeit sind neben Gewaltbereitschaft die häufigsten Klagen von Lehrern über Schüler, aber auch von Eltern über ihre Kinder. Gleichzeitig häufen sich in den Medien die Berichte über diese Probleme.
Dabei erscheint immer wieder der medizinische Krankheitsbegriff Hyperaktivität oder Hyperkinetisches Syndrom. Dieser Name führt aber in die Irre. Eigentlich handelt es sich um eine Störung der Aufmerksamkeit mit überschießender Impulsivität und oft extremer Unruhe. Als Folge findet man verstärktes Störverhalten, unsystematische und langsame Aufgabenlösung, Ablenkbarkeit und geringe Frustrationstoleranz. Nicht jedes hyperaktive Kind muß dauernd zappeln, aber alle Kinder fallen aus dem Rahmen, sowohl in der Schule, als auch im häuslichen und sozialen Umfeld. Meist ist ihr Verhalten störend und bereitet Eltern, Erziehern und nicht zuletzt den Kindern und Jugendlichen selbst erhebliche Schwierigkeiten. ...


Anmerkung:

Auf der Pressekonferenz zur Vorstellung dieses Films betonte die Referentin des ISB, Frau Elke Frey-Flügge, daß dieses Video, obwohl es sich in erster Linie an Lehreraus- und -fortbildung richtet, kein Lehrfilm zum Selbststudium ist. Sie riet daher, sowohl bei Vorführungen innerhalb des Lehrkörpers als auch bei Veranstaltungen mit Eltern oder Elternbeiräten stets im Thema erfahrene Fachleute (Schulpsychologen, Kinderärzte, o.a.) hinzuzuziehen.
Diesem Rat kann sich der Bundesverband nur anschließen, und anbieten, bei der Vermittlung wirklich praxis-erfahrener Fachkräfte behilflich zu sein.
Im Übrigen entstand auch sämtliches Bildmaterial dieses Video-Films in Zusammenarbeit der Stadtbildstelle Nürnberg und des ISB mit dem Bundesverband der Elterninitiativen zur Förderung hyperaktiver Kinder e.V.. Der ISB versteht das Video als ersten Teil der auf Anregung des Bundesverbandes in Arbeit befindlichen Handreichung.